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Oberhoffen-sur-Moder
französische Gemeinde
Oberhoffen-sur-Moder liegt an der Moder südöstlich von Haguenau. Die Ortschaft wird vom Bach Fallgraben durchflossen, der im Oberlauf Riedgraben genannt wird und zum Eberbach fließt. Die Gemeinde grenzt an Haguenau im Norden, Schirrhein im Nordosten, Rohrwiller im Südosten, Bischwiller im Südwesten sowie Kaltenhouse im Nordwesten. Die ehemals stillgelegte Bahnstrecke Steinbourg–Rastatt verläuft durch den Ort. Das Dorf war im Mittelalter entweder ein Allod der Herren von Lichtenberg oder zur Hälfte Allod, zur anderen Lehen des Bischofs von Speyer. 1335 wurde eine Landesteilung zwischen der mittleren und der jüngeren Linie des Hauses Lichtenberg durchgeführt, wodurch Oberhofen an Ludwig III. von Lichtenberg fiel. Später wurde das Dorf durch die Erbschaft von Elisabeth, einer Tochter Ludwigs V. von Lichtenberg, an die Familie Wecker von Zweibrücken-Bitsch vermittelt. Oberhoffen-sur-Moder ist bekannt für die evangelische Kirche St. Michael. Nahe dem Ort befindet sich zudem der Truppenübungsplatz Camp militaire d’Oberhoffen. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis in das Mittelalter zurückreicht und durch verschiedene Herrschaftswechsel geprägt ist. Die Region war Teil der Herrschaft Lichtenberg und später der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, bevor sie französisch wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Arrondissement Haguenau-Weißenburg
- Seehöhe
- 142 m
- Website
- https://www.oberhoffen.com
In der Nähe
- château de Tiefenthal1.5 km
- musée du Sonnenhof1.7 km
- musée de la Laub1.8 km
- Bischwiller2.0 km
- Kaltenhouse2.5 km
- Schirrhein3.7 km
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