📷 Bild: Wikimedia Commons
Lehártheater
Theatergebäude in Bad Ischl, Österreich
Das Lehartheater steht in Bad Ischl, einem Kurort in Oberösterreich, und war bis in die Zwischenkriegszeit ein bekanntes Sommertheater. Es wurde zwischen 1826 und 1827 errichtet und 1865 vergrößert. Das Gebäude verfügte über eine kleine Bühne und einen Zuschauerbereich mit Parterre, Galerie und Logen, der bis zu 400 Zuschauern Platz bot. Die Anlage blieb bis in die 1940er Jahre erhalten und wurde 1940 offiziell zum Lehártheater umbenannt. Das Theater war ein Zentrum für Opern, Operetten und Sprechstücke und zog Künstler wie Richard Strauss, Franz Lehár und Richard Tauber an. Prominente Schauspieler und Dirigenten aus Wien und anderen Städten traten hier auf. Die Künstlergrößen kamen nicht nur aus der Opernwelt, sondern auch aus dem Lustspiel- und Renaissancetheater. Das Theater war bis 1947 in den Sommermonaten täglich in Betrieb und bot ab 1921 auch Filmvorführungen. Heute dient der Zuschauerraum als Kino und Veranstaltungsort für Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen. Das Äußere des Gebäudes wurde durch den Abriss des Hoflogeneinganges und den Anbau eines Sportgeschäftes verändert. Eine Eigentümergemeinschaft plant eine Gesamtrestaurierung und möchte das Theater als multifunktionales Kulturzentrum nutzen. Seit 2007 gibt es Zusammenarbeit mit dem Theater in der Josefstadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Opernhaus, Kino, Theatergebäude
- Adresse
- Kreuzplatz 16
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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