Pfarrkirche Bad Ischl

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Pfarrkirche Bad Ischl

katholisches Kirchengebäude St. Nikolaus in Bad Ischl

Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Bad Ischl ist eine römisch-katholische Pfarrkirche der Diözese Linz. Sie liegt am westlichen Ufer des Hallstättersees und war ursprünglich Teil der Pfarre Bad Goisern. Die Kirche wurde 1320 erstmals urkundlich erwähnt und 1780 als neuer Sakralbau fertiggestellt. Sie wurde durch Kaiserin Maria Theresia finanziell unterstützt und erhielt das Prädikat k.k. Hofpfarrkirche, nachdem Kaiser Franz Joseph I. die Messe in der Kirche besuchte. Die Kirche ist 52 Meter lang, 22 Meter breit und besitzt einen 72 Meter hohen Turm. Die Kirche ist bekannt für ihre barocke Ausstattung und die Fresken, die von Georg Mader zwischen 1874 und 1881 geschaffen wurden. Sie zeigen theologische Themen wie Glaube, Hoffnung und Liebe. Im Altarraum befinden sich Glasmosaike der Erzengel und ein Bild des hl. Nikolaus. Die Kirche verfügt über eine große Orgel, die 1887 und 1910 erweitert wurde. Die Orgel hat 33 klingende Stimmen und wurde von Matthäus Mauracher gebaut. Sie ist heute eine der größten Orgeln in Österreich. Die Kirche bietet einen Ausblick auf den Hallstättersee und ist umgeben von historischen Gebäuden wie der Ischler Burgruine Wildenstein. Im Inneren finden Besucher Kreuzwegstationen von Sebastian Steiner und Gedenktafeln für verdiente Pfarrherren. Die Kirche ist Teil der Salzstraße, einer alten Salztransportroute, und hat eine lange Geschichte als religiöses und kulturelles Zentrum.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Pfarrkirche, Kirchengebäude
Adresse
Kirchengasse
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Pfarrkirche Bad Ischl (CC0-1.0)

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