Kühtaisattel

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Kühtaisattel

Der Kühtaisattel ist ein 2017 Meter hoher Alpenpass in Tirol, der das Ötztal mit dem Sellraintal verbindet. Er liegt mitten im gleichnamigen Ortsteil Kühtai, der zur Gemeinde Silz gehört. Die Landesstraße L13 führt von Zirl durch das Sellrain bis Kühtai, während die L237 von dort nach Oetz im Ötztal weitergeht. Im Gegensatz zu vielen anderen Pässen lässt sich der Kühtaisattel leicht umfahren, da er vor allem der Erschließung des Ortes dient. Der Pass ist besonders bei Radfahrern beliebt, darunter Teilnehmer des Ötztaler-Radmarathons, die ihn als erste Bergprüfung bewältigen. Die Steigungen sind anspruchsvoll: Die Rampe von Oetz ist 17,5 Kilometer lang und erreicht maximal 18 Prozent Steigung, während die Strecke von Kematen aus 26 Kilometer misst und bis zu 16 Prozent ansteigt. In den letzten Jahren gab es vermehrt Beschwerden über laute Motorräder und Sportwagen, was 2019 zur Gründung der Initiative „Lebenswertes Ötz“ führte. Das Land Tirol reagierte 2020 mit Plänen für eine Verkehrszählanlage und ein mögliches Lärmradar. Im August 2021 löste starker Regen einen Felssturz aus, bei dem 1.500 Kubikmeter Gestein ins Rutschen gerieten. Glücklicherweise erreichte nur ein 20 Kubikmeter großer Block die Straße, die zwischen Mühle und Ochsengarten gesperrt werden musste. Nach Sicherungsarbeiten durch Sprengungen und Abtransport des Materials konnte die Strecke bereits im September desselben Jahres wieder freigegeben werden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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