Bod

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Bod

Gemeinde in Rumänien

Bod liegt im Burzenland im Nordosten des Kreises Brașov. Der Ort befindet sich an der Kreisstraße DJ 103, 15 Kilometer nördlich von Brașov und zwei Kilometer von der Nationalstraße DN 13 entfernt. Die Gemeinde ist zudem an der internationalen, elektrifizierten Bahnstrecke Teiuș–Brașov angeschlossen. Die Gegend um den Ort wurde bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, und die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1386 nach der Ansiedelung der Siebenbürger Sachsen. Die geografische Lage machte den Ort seit jeher anfällig für Eroberungs- und Plünderungszüge, und während des Zweiten Weltkrieges gab es aufgrund der Sendeanlage erhebliche Kämpfe. Die Gemeinde war bis in die 1930er Jahre ein Zentrum der rumänischen Deutschen und der Roma. Die Bevölkerungszahl stieg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die Eisenbahnverbindung nach Budapest. Die 1889 gegründete Zuckerfabrik ist das markanteste Unternehmen der Gemeinde, und die Katastralgemeinde „Colonia Bod“ entstand in der Zeit der Gründung. 1933/34 wurde der Langwellensender Bod in Betrieb genommen, und der Ort war bis 2009 Sitz einer evangelischen Gemeinde. Bod ist bekannt für seine evangelische Kirche aus dem 14. Jahrhundert und die Lang- und Mittelwellensendeanlage, die 1933/34 errichtet wurde und weithin sichtbar ist. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind der Humanist Damasus Dürr, der Schriftsteller Heinrich Zillich und der Maler Reinhardt Schuster. Der Ort war zudem Schauplatz des rumänienweiten Kälterekords im Januar 1942 mit −38,5 °C.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Brașov
Adresse
Strada Școlii, nr. 139, Comuna Bod, jud. Brașov, 507015
Quellen:Bod (CC0-1.0)

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