Hallstätter See

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Oberösterreich

Hallstätter See

Der Hallstätter See ist ein Bergsee im oberösterreichischen Salzkammergut, der am Nordfuß des Dachsteinmassivs auf 508 Metern Höhe liegt. Er wird von der Traun durchflossen, die im Süden in den See mündet und ihn im Norden wieder verlässt. Der See gehört den Österreichischen Bundesforsten und bildet zusammen mit dem Ort Hallstatt ein zentrales Tourismusziel. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut. Der See erstreckt sich über 7,5 Kilometer Länge und 1,4 Kilometer maximale Breite bei einer Fläche von 8,55 Quadratkilometern. Mit einer durchschnittlichen Tiefe von 65 Metern und einem Wasservolumen von 558,1 Millionen Kubikmetern zählt er zu den tieferen Seen der Region. Sein Einzugsgebiet umfasst 646 Quadratkilometer, wobei der überwiegende Teil aus Wäldern und naturnahen Flächen besteht. Die Traun sorgt für eine starke Durchflutung, was die Wassertemperatur niedrig hält und die Wassererneuerung beschleunigt. Die steilen Felswände des Dachsteingebirges fallen direkt zum Seeufer ab, während im Norden und Süden flachere Uferbereiche mit Feuchtwiesen und Verlandungsmooren liegen. Diese bieten Lebensraum für seltene Pflanzen wie den Östlichen Teufelsabbiss. Die Schiffslinie verbindet Hallstatt mit seinem Bahnhof, und die umliegenden Berge wie der Hirlatz oder der Krippenstein prägen das Landschaftsbild. Im Winter bleibt nur der nördliche Bereich oft eisfrei, während der See im Sommer selten Temperaturen über 20 Grad erreicht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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