Karmelitenkloster St. Maria
ehemaliges Kloster in Speyer
Das Karmeliterkloster stand in der Speyerer Vorstadt vorm Altenburgtor, heute bekannt als Gilgen- oder Landauervorstadt. Es lag zwischen der Karmeliterstraße, der Gilgenstraße und der Großen Gailergasse in der Nähe des Altenburgtors. Das Kloster wurde 1294 errichtet und war bis ins 18. Jahrhundert in Betrieb. Es war ein Zentrum der katholischen Gemeinschaft und engagierte sich in der Seelsorge für verschiedene Pfarreien. Das Kloster war bis 1792 ein bedeutender Ort für religiöse und gesellschaftliche Aktivitäten. Es war Teil der katholischen Gemeinde und betreute mehrere Pfarreien. 1498 wurde eine Schule für Novizen eingerichtet, und 1632 wurde es während des Dreißigjährigen Krieges von den Schweden zerstört, wurde aber später wieder aufgebaut. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688 schützte es das Altpörtel vor Zerstörung, was seine Bedeutung als Schutzsitz unterstrich. Heute sind nur noch die Karmeliterstraße, der Karmeliterwald und eine Gedenktafel an der Karmeliterstraße 2 als Zeugnisse des Klosters erhalten. Bildliche Darstellungen finden sich auf historischen Karten und Plänen, die das Kloster zeigen. Die Ruinen wurden nicht weiter ausgebaut und blieben in ihrer ursprünglichen Form.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Speyer
- Erbaut
- 1200
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