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Augustinereremitenkloster Speyer
Kloster in Speyer
Das Augustinereremitenkloster in Speyer war ein Bettelkloster, das im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Es stand im Zentrum der Stadt und wurde mehrfach durch Brände und Zerstörungen beeinträchtigt. Nach dem Stadtbrand von 1689 blieb nur der gotische Chor der Kirche übrig. Die Gebäude wurden im 18. Jahrhundert säkularisiert und später als Armenwohnungen genutzt. Die Stadt übernahm die Gebäude 1855 und setzte 1866 mit dem Abriss des Konventsgebäudes den Umbau fort. Das Kloster spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte Speyers. 1430 wurden die Mönche in die Bürgerschaft aufgenommen, und ab dem 16. Jahrhundert wurden evangelische Messen in den Gebäuden abgehalten. 1570 kehrten einige Mönche nach einer Übereinkunft mit der Stadt zurück. Die historischen Räume wie der Kreuzgang wurden im 19. Jahrhundert abgebaut und später in der Wormser Straße wieder errichtet. Der Kreuzgang ist heute Teil der ehemaligen Kirche und wird als Augustinersaal genutzt. Die ehemaligen Räume des Klosters sind heute in der Wormser Straße und in der Augustinergasse erhalten. Der Kreuzgang, ein Teil der spätgotischen Kirche, wurde 1982 abgebaut und 1986 in einer anderen Form wieder aufgestellt. Die ehemaligen Gebäude dienten nach dem Abriss 1866 als Schulgebäude und später als Museum. Die Sparkasse Vorderpfalz nutzt heute den Platz, an dem das Kloster stand, als Hauptstelle.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Speyer
In der Nähe
- Purrmann-Haus140 m
- Elwedritsche Museum287 m
- Speyer Fundort237 m
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- Franziskanerkloster St. Maria516 m
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