Oberdischingen

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Oberdischingen

Gemeinde in Baden-Württemberg, Deutschland

Oberdischingen ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg. Sie liegt an der Donau, etwa 9 km östlich von Ehingen (Donau) und 18 km westlich von Ulm. Die Gemeinde grenzt im Norden an Allmendingen, im Osten und Süden an Erbach und im Westen an Öpfingen. Auf ihrem Gebiet ist die Donauaue als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Die Gemeinde hat zudem Anteile an dem FFH-Gebiet Donau zwischen Munderkingen und Ulm sowie an der nördlichen Iller. Oberdischingen wurde erstmals 1148 urkundlich erwähnt und kam 1806 zum Königreich Württemberg. 1960 überschritt die Gemeinde die 1000-Einwohner-Grenze. 1973 wurde sie zum Alb-Donau-Kreis eingegliedert. Die Pfarrkirche „Zum heiligsten Namen Jesu“ aus dem Jahr 1804 ist ein sehenswertes Bauwerk. Die Herrengasse, ein charakteristisches Ortszentrum, wurde im 18. Jahrhundert von Franz Ludwig Schenk von Castell errichtet. Die Gemeinde ist auch bekannt für das Heimatmuseum und verschiedene kulturelle Veranstaltungen wie das Parkfest und das Oktoberfest. In Oberdischingen gibt es zwei Fußballplätze und vier Tennisplätze. Der Oberschwaben-Allgäu-Radweg verläuft durch den Ort und verbindet ihn mit Ulm und Ehingen. Die Donauradweg-Route EV6 führt dicht an der Gemeinde vorbei. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule und ist über die Bundesstraße 311 an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Osterkonzert und das Dorfhockete im August unterstreichen die kulturelle Vielfalt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Alb-Donau-Kreis
Seehöhe
491 m

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