📷 Bild: Wikimedia Commons
Șura Mare
Gemeinde in Rumänien
Șura Mare liegt im Kreis Sibiu, sieben Kilometer nordöstlich der Kreishauptstadt Sibiu an der Nationalstraße DN14. Die Ortschaft ist von flachen Tälern und leicht hügeligem Land umgeben, das bis in die Region Siebenbürgen reicht. Sie grenzt an die Gemeinden Mediaș und Săpânța, und ihre Lage ermöglichte im Laufe der Geschichte den Handel und den kulturellen Austausch zwischen verschiedenen Völkern. Șura Mare wurde 1337 erstmals in einer päpstlichen Steuerliste erwähnt und war Teil der älteren Gemeinden um Hermannstadt. Die Ortschaft erlebte mehrere Zerstörungen und Plünderungen durch verschiedene Kriege, doch die Bewohner erholten sich und wurden zu bedeutenden Steuerzahlern. Die Schule und der Gemeindesaal wurden im 19. Jahrhundert gebaut, und die Gemeinde wurde 1907 an das Stromnetz angeschlossen. Die Geschichte der Ortschaft ist geprägt von Kriegen, Migration und kulturellen Veränderungen. Șura Mare ist bekannt für ihre beiden Kirchen, die evangelische Wehrkirche und die rumänische-orthodoxe Kirche Buna Vestire. Die Wehrkirche, eine romanische Basilika, wurde im 13. Jahrhundert errichtet und im 16. Jahrhundert zur Wehrkirche umgebaut. Sie steht unter Denkmalschutz. Die Gemeinde hat auch ein Tageszentrum für bedürftige Kinder, das seit 2009 besteht und psychologische Betreuung sowie Mahlzeiten bietet. Persönlichkeiten wie Goblinus und Hieronymus Ostermayer sind mit der Geschichte der Ortschaft verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Sibiu
- Adresse
- Judetul Sibiu, cod postal 557265 strada Principala nr. 252
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