📷 Bild: Wikimedia Commons
Fuchsenhof
Schloss in Österreich
Der Fuchsenhof ist eine ehemalige Schlossanlage in Oberösterreich, etwa 800 Meter südwestlich von Freistadt im Mühlviertel. Das Gebäude wurde 1377 erstmals erwähnt und war ursprünglich ein adliger Freisitz. Im 16. Jahrhundert entstand ein langer Streit zwischen dem Besitzer und der Stadt, der erst 1573 durch Kaiser Maximilian II. beigelegt wurde. 1623 erhielt der Hof seinen heutigen Namen, als Ulrich Fuchs das Gut kaufte. Der Fuchsenhof ist ein dreigeschoßiges Gebäude mit einem viergeschoßigen Turm, der vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Die Frontseite ist nach Süden ausgerichtet, und der Rittersaal zeigt die Wappen der Besitzer. Die Anlage umfasst einen Wohntrakt, Stallungen und landwirtschaftliche Flächen. Die Böhmerwald Straße verläuft in etwa 100 Metern Entfernung vorbei. Im Spätherbst 1997 wurde in der Nähe des Gebäudes ein bedeutender Silberschatz gefunden, der um 1270 vergraben wurde. Der Schatz besteht aus über 6700 Münzen und hunderten Silberobjekten. Er wurde 2004 wissenschaftlich untersucht und ist heute im Schlossmuseum Linz ausgestellt. Der Fuchsenhof wird heute als Bauernhof genutzt und besitzt umfangreiche landwirtschaftliche Flächen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gebäude
- Ort
- Freistadt
- Adresse
- Leonfeldner Straße 52
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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