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Kloster Grevenbroich
Kloster in Deutschland
Das Kloster Grevenbroich wurde 1297 von Walram, Graf von Kessel, gegründet und war bis 1628 eine Niederlassung der Wilhelmiten. Es liegt in Grevenbroich im Rhein-Kreis Neuss und war im Mittelalter eine bedeutende Anwesenheit des Ordens nördlich der Alpen. Die Schenkung wurde 1299 durch den Kölner Erzbischof Wigbold bestätigt, und die Kapelle wurde konsekriert. Die Grafen von Jülich unterstützten das Kloster durch Schenkungen, unter anderem 1329 mit einem Altar zu Ehren des Evangelisten Johannes. Das Kloster war bis 1628 von den Wilhelmiten bewohnt, bis es dem Zisterzienserorden angegliedert wurde. 1728 wurde die Klosterkirche umgestaltet, wobei barocke Gewölbe hinzugefügt wurden. 1802 wurde das Kloster aufgehoben und in eine Baumwollspinnerei verwandelt. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1823 von der römisch-katholischen Kirchengemeinde erworben und in die Pfarrkirche St. Peter und Paul integriert. 1899–1902 wurde eine neue neogotische Pfarrkirche errichtet, wobei Teile der alten Klosterkirche und eine kleine Kapelle abgerissen wurden. Die ehemalige Klosterkirche diente bis 1823 als Pfarrkirche und wurde bis ins 19. Jahrhundert erhalten. Der Neubau der Pfarrkirche folgte aufgrund der wachsenden Gemeinde. Die an die Kirche angrenzenden Gebäude, darunter der Bernardusturm, beherbergen heute die Katholische Bildungsstätte Bernardusheim. Die Krankenpflege wurde zunächst im ehemaligen Kloster fortgeführt, später in ein Krankenhaus verlegt. Die historischen Räume und Wege vermitteln einen Eindruck der mittelalterlichen und barocken Architektur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Grevenbroich
- Erbaut
- 1297
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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