📷 Bild: Wikimedia Commons
Kreuzstadl Rechnitz
Gebäude in Rechnitz im Burgenland, Mahnmal zum Massaker von Rechnitz
Der Kreuzstadl Rechnitz ist ein ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude am südlichen Ortsrand der Marktgemeinde Rechnitz im Bezirk Oberwart im Burgenland. Es steht unter Denkmalschutz und dient als Mahnmal für das Massaker von Rechnitz. Das Gebäude hat einen kreuzförmigen Grundriss und war ursprünglich mit Toreinfahrten versehen, die für die Ernte transportierten Wagen gedient haben. Das Massaker von Rechnitz fand am 24. und 25. März 1945 statt, als etwa 200 ungarische Juden im Kreuzstadl untergebracht wurden. NSDAP-Mitglieder ermordeten etwa 180 von ihnen, wobei 18 zunächst verschont wurden, um die Leichen zu verscharren. Diese wurden 1970 exhumiert und in Graz bestattet. 1991 entdeckte Karl Prantl die Ruine, und 1992 wurde das Gebäude durch Spendengelder saniert. Die Skulptur Ewige Flamme von Kosso Eloul wurde aufgestellt, und das Areal wurde 1993 an die Israelitische Kultusgemeinde Wien übergeben. Besucher können das Gebäude mit seinen erhaltenen Torbögen und Eingangstüren sowie die Skulptur Ewige Flamme bewundern. Die Architektur zeigt Bruchsteinmauern und Holzgewände. Das Areal bietet Ausblicke auf die Umgebung und dient als Mahnmal für die Opfer des Massakers. Die Geschichte des Ortes wird durch Dokumentationen und Gedenkinitiativen erinnert.
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- Art
- Mahnmal, Gebäude, Museum
- Ort
- Rechnitz
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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