📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Rechnitz
Schloss in Österreich
Das Schloss Rechnitz, auch als Schloss Batthyány bekannt, stand im Zentrum der Stadt Rechnitz im Bezirk Oberwart im Burgenland. Es war ein bedeutendes Anwesen der Familie Batthyány und wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Die Anlage umfasste einen Arkadenhof, vier Ecktürme und mehr als 200 Zimmer. Die historische Bedeutung des Schlosses wird durch die Rolle der Familie Batthyány und die jüdische Gemeinde in Rechnitz unterstrichen. Das Schloss war ein Zentrum der Geschichte Rechnitz’ und spielte eine wichtige Rolle in der Region. Es war 1564 als freies Eigen der Familie Batthyány, 1906 von Heinrich Baron Thyssen-Bornemisza erworben und während des Zweiten Weltkriegs von der SS requiriert worden. Es diente als Sitz der Bauabschnittsleitung des Südostwalls und war Schauplatz des Massakers von Rechnitz 1945. Die letzte Schlossherrin war Margit von Batthyány, die 1933 geheiratet hatte. Vor Ort sind noch Reste des Schlosses erhalten, darunter die Böschungsmauer, Kelleranlagen und ein mit einer Steinlaterne geschmückter Brunnen. Die ehemalige Schlossberggasse und die umliegenden Gebiete zeigen die Ausdehnung der Anlage. Die architektonischen Elemente wie die Stuckdecken und die Kapelle mit ionischen Pilastern geben Einblick in die ursprüngliche Pracht des Schlosses.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Rechnitz
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