St. Mang (Kempten)

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KircheSchwabenBezirk Schwaben

St. Mang (Kempten)

Kirchengebäude in Kempten (Allgäu)

Die St. Mang-Kirche in Kempten ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche, die im Zentrum der ehemaligen Reichsstadt steht. Der heute sichtbare Bau datiert vom 15. Jahrhundert, wurde 1767 im Rokoko-Stil umgebaut und 1857 neugotisch umgestaltet. Die Kirche ist den Heiligen Magnus und Ulrich von Augsburg geweiht und war ab 1527 ein Zentrum der Reformation. Sie ist namensgebend für den St.-Mang-Platz, der mit dem Rathausplatz verbunden ist. Die Kirche war zentral für die Reformation in Kempten, insbesondere nach dem „Großen Kauf“ 1525. Die Pfarrer Sixtus Rummel und seine Kapläne Johannes Rottach und Jakob Haystung prägten die Reformationsbewegung. 1527 schloss sich die Stadt der zwinglianischen Richtung an, was zu dem Bildersturm 1533 führte. Die Kirche wurde 1629 durch einen Sturm beschädigt, und der Turm wurde bis 1630 renoviert. 2007 wurde der Innenraum erneut renoviert, wobei moderne Altäre und ein Taufbecken eingebaut wurden. Die Kirche besitzt eine gotische Basilika mit eingezogenem Chor und einem Netzrippengewölbe. Das Mittelschiff besteht aus sieben Jochen, und die Seitenkapellen sind mit Spitzbogenfenstern versehen. Die Westfassade ist dreigeteilt und besitzt einen Volutengiebel. Der Turm im südlichen Chorwinkel ist tonnengewölbt und besitzt ein Glockengeschoss aus Ziegelmauerwerk. Die Sakristei ist östlich des Turms angeordnet und durch eine Zwischenwand unterteilt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Kempten
Adresse
St.-Mang-Platz 4, 87435 Kempten (Allgäu)
Erbaut
1527
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:St. Mang (Kempten) (CC0-1.0)

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