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Stadttheater Kempten
Theater und ehemaliges Kino in Kempten im Allgäu
Das Stadttheater in Kempten (Allgäu) ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, das 1392 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Ursprünglich als Salzlager genutzt, wurde es 1525 von der Reichsstadt Kempten erworben. Das heute bestehende Theatergebäude entstand 1827 durch Umbau des Malers Franz Sales Lochbihler zu einem Rangtheater mit drei Rängen. Mehrere Sanierungen folgten, darunter 1896, 1954–1956 und 1963–1964. 2006–2007 wurde es generalsaniert und mit einem gläsernen Foyer erweitert. Der Theaterbetrieb wurde 2007 unter dem Namen „Theater in Kempten“ (TiK) wieder aufgenommen. Es handelt sich um eine gemeinnützige GmbH mit hauptamtlicher Leitung und bietet Eigen- und Koproduktionen sowie Gastspiele an. Seit 2015 leitet die Regisseurin Silvia Armbruster das Theater, das seitdem ein festes Ensemble aus Schauspielern und Musicaldarstellern besitzt. Das Theater präsentiert seit 2007 verschiedene Uraufführungen, darunter Stücke wie „Heinrich von Kempten“ und „David Bowie – Asteroid 342843“. Vor dem Theaterplatz hängt eine Wolkenskulptur von Stephan Huber, die zu jeder vollen Stunde künstlichen Regen ausgießen lässt. Das Gebäude selbst ist ein historisches Denkmal mit dem ursprünglichen Aufbau von 1827, der im Jahr 2007 wiederhergestellt wurde. Das Theater verfügt über 638 Sitzplätze und ist ein zentraler kultureller Ort in Kempten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude, Kino
- Ort
- Kempten
- Adresse
- Theaterstraße 4, 87435 Kempten (Allgäu)
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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