📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Rosenberg
Burgruine in der Gemeinde Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden, Schweiz
Die Ruine Rosenberg ist eine Höhenburg über dem Weiler Burghalden, nördlich von Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Sie wurde 1150 von den Herren von Rorschach erbaut, die sich nach ihrem Besitz nannten. Die Burg war ein bedeutender Sitz der Familie und stand im Zentrum militärischer und gesellschaftlicher Aktivitäten. Im 13. Jahrhundert war sie Schauplatz eines Weihnachtsfestes mit dem Abt von St. Gallen und 70 schwäbischen Vögten. Die Burg verlor an Bedeutung nach den Appenzellerkriegen, als sie von Aufständischen in Brand gesetzt wurde und nicht wieder aufgebaut wurde. Sie kam 1450 in den Besitz der Abtei St. Gallen, die bis 1803 Eigentümerin blieb. Heute gehört die Ruine der Gemeinde Herisau. Die Anlage ist durch eine einzige vorhandene Zeichnung aus dem 17. Jahrhundert bekannt, die jedoch nur grobe Informationen liefert. Die Ruine besteht aus einem starken Bergfried, der als Sitz der Herren von Rosenberg diente. Die gegenüberliegenden Schlösser Oberberg und Rosenburg spielten eine wichtige Rolle als Versorgungs- und Wirtschaftskomplex. Die Lage der Ruine auf einem Bergfried bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und den Weiler Burghalden. Die Umgebung ist geprägt von der Landschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Höhenburg, Burgruine
- Ort
- Herisau
- Adresse
- Rosenburg, 9100 Herisau
- Erbaut
- 1150
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
- Seehöhe
- 872 m
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