Prämonstratenserstift Clarholz
Kloster in Deutschland
Das Stift Clarholz, auch Kloster Clarholz genannt, liegt in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen. Es war von 1133 bis 1803 eine Propstei der Prämonstratenser und stand im Grenzland der Bistümer Münster, Osnabrück und Paderborn. Die Stiftskirche, eine romanische Basilika, wurde 1175 geweiht und erhielt Pfarrrechte. Bis 1803 war das Stift ein religiöses Zentrum und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das Stift war bis ins 18. Jahrhundert ein zentraler Ort für kulturelle und geistliche Aktivitäten. Die Propstei wurde im 19. Jahrhundert zum Schloss der Fürsten zu Bentheim-Tecklenburg. Unter Propst Elbert von Kückelsheim entstand die barocke Innenausstattung der Stiftskirche und die Propstei. Die Pfarreien St. Vitus in Lette und St. Johannes Baptist in Beelen erhielten neue Pfarrhöfe. Die Stiftsgärten wurden 1999–2003 neu gestaltet. Die Stiftskirche mit ihrer romanischen Basilika und gotischen Hallenkirche sowie die Propstei sind heute Teil des Kulturraums. Der Prälatenweg verbindet das Kloster mit Herzebrock und Marienfeld. Die Klostergärten und die Zehntscheune werden heute für kulturelle Veranstaltungen und Begegnungen genutzt. Die Kirche und das Konventshaus gehören seit 1969 der Katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius Clarholz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Prämonstratenserstift
- Ort
- Herzebrock-Clarholz
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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