Kalksteinmauer Laussa
Naturschutzgebiet im Bezirk Steyr-Land in Oberösterreich
Die Kalksteinmauer Laussa liegt im österreichischen Oberösterreich und umfasst den westlichsten Teil der Gemeinde Laussa. Sie erstreckt sich vom Jochberg (688 m) über die Hetzerhöhe bis zum Laussabach und verläuft weiter bis zur Südseite des Mitterbergs (680 m). Das Gebiet markiert den Übergang zwischen den Nördlichen Kalkalpen und dem Flyschbergland, wodurch sich Flöz-Sanden und Rauhwacke mischen. Das Gebiet ist für seine vielfältigen Biotopformen bekannt, darunter Magerwiesen, Schlucht- und Buchenwälder sowie Rauwacke-Felsen. Hochwertige Magerwiesen sind besonders wertvoll und beherbergen seltene Pflanzen wie die Pyramiden-Hundswurz und den Großblütigen Fingerhut. Diese Flächen sind in Oberösterreich nur in der Region Laussa-Ternberg-Losenstein zu finden. Im Naturschutzgebiet verläuft der Energiepfad Windpark, der Informationen zu Klima- und Umweltschutz liefert. Zudem führt die Etappe Laussa-Neustift des Sebalduswegs durch das Gebiet. Die Kalksteinmauer bietet Wanderern vielfältige Wege und Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Naturschutzgebiet, Schutzgebiet in Natur- oder Landschaftsschutz
- Ort
- Laussa
- Erbaut
- 2009
In der Nähe
- Langensteiner Mauer793 m
- Eibenwald679 m
- Rebensteiner Hauslinde in Garsten1.3 km
- Schloss Voglsang1.7 km
- Pfarrkirche Laussa1.5 km
- Mistlberg1.8 km
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