Neustädter Kirche

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Neustädter Kirche

Kirchengebäude in Erlangen

Die Neustädter Kirche in Erlangen ist ein barockes Kirchengebäude, das 1722 bis 1765 errichtet wurde. Sie gehört zur evangelisch-lutherischen Gemeinde und war seit 1837 auch Universitätskirche der Friedrich-Alexander-Universität. Die Kirche ist eine der drei großen Innenstadt-Kirchen Erlangens und prägt das Stadtbild mit ihren Türmen. Sie wurde im Zuge der barocken Planstadtentwicklung errichtet und steht im Zentrum der Nord-Süd-Achse der Stadt. Die Kirche wurde aus Sandsteinquadern gebaut und besitzt einen zweijochigen Chor mit halbrundem Schluss sowie ein siebenjochiges Langhaus unter einem gemeinsamen Satteldach. Die Fassade ist klar gegliedert und zeigt barocke Merkmale wie rundbogige Fenster und Pilaster. Der Turm, 60 Meter hoch, ist viergeschossig und folgt der antiken Säulenordnung. Er trägt eine aufwändige Verzierung und ist mit einer Aussichtsplattform und einer Laterne versehen. Im Inneren der Kirche sind Nord- und Südportal die Hauptzugänge. Die Sakristei und Gruft sind unter dem Langhaus angeordnet. Die Deckengemälde von Christian Leinberger wurden im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1955 restauriert. Die Kirche ist ein Zentrum der Kirchenmusik und veranstaltet jährlich Konzerte. Sie dient auch als Ort für Universitätsgottesdienste und hat eine reiche Geschichte mit bedeutenden Persönlichkeiten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Erlangen
Adresse
Neustädter Kirchenplatz 1
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Neustädter Kirche (CC0-1.0)

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