Burg Cramme
abgegangene hochmittelalterliche Burganlage im Osten der Gemeinde Cramme in der Samtgemeinde Oderwald im Landkreis Wolfenbüttel, Land Niedersachsen
Die Burg Cramme war eine hochmittelalterliche Burganlage, die im Osten der Gemeinde Cramme in der Samtgemeinde Oderwald im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen lag. Sie befand sich im Bereich der Breiten Straße und der Straße „Burgende“ und hatte vermutlich eine quadratische Form mit einer Seitenlänge von etwa 112 Metern. Heute sind keine Spuren der Anlage mehr sichtbar. Die Burg wurde erstmals 1366 erwähnt und war ursprünglich im Besitz der Herren von Salder. Sie wurde 1368 von Bischof von Hildesheim erobert und abgebrochen. Trotz der Verbot zur Wiedererrichtung baute Herzog Friedrich I. 1399 eine neue Burg, die später ebenfalls abgerissen werden musste. Auf dem Gelände entstanden drei Burghöfe, die bis ins 18. Jahrhundert von einem Graben umgeben waren. Die Burg Cramme war ein bedeutendes Sitz der Herren von Cramm und spielte eine Rolle in regionalen Konflikten. Die Anlage war Teil der wehrhaften Struktur der Region und wurde mehrfach verändert. Die historischen Ereignisse um die Burg sind in lokalen Quellen dokumentiert, die ihre Bedeutung für die Geschichte des Landkreises Wolfenbüttel unterstreichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Cramme
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