Cramme

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Landkreis WolfenbüttelBezirk Landkreis Wolfenbüttel

Cramme

Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel

Cramme ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Oderwald im Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen. Der Ort liegt südwestlich von Wolfenbüttel und westlich des Oderwalds. Die Bäche, die aus dem Oderwald nach Cramme fließen, vereinigen sich oberhalb des Orts zur Meesche, die nach knapp einem Kilometer der Alten Fuhse zuströmt. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt und profitiert von der Nähe zur Kreisstadt Wolfenbüttel sowie zur Industrie in Salzgitter. Cramme hat eine historische Bedeutung, etwa durch die 1366 erstmals erwähnte Burg Cramme, die als Stammsitz der Herren von Cramm galt. 1928 kam es bei einem Schulausflug zu einem Unfall, bei dem drei Menschen aus Cramme starben. Der Ortsname stammt aus dem altnordischen „kramr“ und könnte auf die Feuchte der Region zurückgehen. Der Deitweg, ein historischer Fernweg, wird vermutet, bei Cramme die Fuhse zu queren. In Cramme gibt es die St. Andreaskirche aus dem Jahr 1564, vor der das Kriegerdenkmal steht. Der Geistliche Gerhard Althaus war Pfarrer von Cramme und Barum. Die Gemeinde verfügt über eine eigene Wappenblasonierung, die auf die Familie von Cramm und die Zugehörigkeit zum Herzogtum Braunschweig verweist. Die Infrastruktur umfasst die Bundesstraße 248 und die Bundesautobahn 36.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Mitgliedsgemeinde
Ort
Landkreis Wolfenbüttel
Seehöhe
108 m

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