📷 Bild: Wikimedia Commons
Herzog-Max-Palais
Stadtpalais in München
Das Herzog-Max-Palais war ein klassizistisches Stadtpalais der Wittelsbacher in der Ludwigstraße 13 in München. Es wurde zwischen 1828 und 1830 nach Entwurf von Leo von Klenze für Herzog Max Joseph errichtet. Das Gebäude war dreigeschossig und hatte eine Dreiflügelanlage. Es lag an der Westseite der Ludwigstraße und war von der älteren Bebauung abgesetzt, was den fürstlichen Status des Bauherrn unterstrich. Das Palais war ein bedeutendes architektonisches Werk, das als Vorbild für das Kronprinzenpalais in Stuttgart diente. Es besaß einen Festsaal im rechten Seitenflügel, der an Schinkels Schauspielhaus in Berlin anlehnte, sowie Fresken und Dekorationen aus der antiken Mythologie. Im Palais wurde 1837 die spätere Kaiserin Sisi geboren. 1937 wurde das Gebäude abgebrochen, und an seiner Stelle entstand ein neoklassizistischer Neubau für die Reichsbank, der 1951 fertiggestellt wurde. Das Herzog-Max-Palais war um zwei Innenhöfe gruppiert und hatte ein Gartengelände mit einem Zirkusbau. Die Ausstattung enthielt Werke von Klenze, Wilhelm von Kaulbach, Robert von Langer und Ludwig von Schwanthaler. Teile der Fresken sind heute im Seminargebäude Ludwigstraße 28 erhalten. Die Anlage bot Räume für verschiedene Funktionen, darunter Wohnräume, einen Ballsaal und Räume für die Familie. Die Umgebung umfasste die Ludwigstraße und angrenzende Straßen wie die Oskar-von-Miller-Ring und die Rheinbergerstraße.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtpalais, Denkmalensemble
- Ort
- Maxvorstadt
- Adresse
- Ludwigstraße 13, Rheinbergerstraße 2, Rheinbergerstraße 4
- Erbaut
- 1831
- Architekt
- Leo von Klenze
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
In der Nähe
- Ludwigstraße25 m
- Haslauer-Block67 m
- Galerie Leuchtenberg180 m
- Palais Leuchtenberg208 m
- Bazar245 m
- Odeon282 m
QR-Code