📷 Bild: Wikimedia Commons
Odeon
ehemaliges Konzerthaus in München, Deutschland
Das Odeon in München ist ein ehemaliges Konzerthaus aus dem frühen 19. Jahrhundert, das heute als Dienstsitz des bayerischen Innenministeriums dient. Es steht am Odeonsplatz, dem Ausgangspunkt der Ludwigstraße. Die heutige Adresse lautet Odeonsplatz 3. Das Gebäude wurde 1826–1828 von Leo von Klenze errichtet und war ursprünglich als Konzert- und Ballsaal konzipiert. Die Fassade wurde so gestaltet, dass die Funktion des Gebäudes von außen nicht erkennbar war. Das Odeon gilt als eine der außergewöhnlichsten klassizistischen Lösungen für einen Konzertsaal. Der Saal besitzt eine halbrunde Exedra für das Orchester und übereinander gestellte Säulenreihen. In zehn Rundnischen standen Büsten bedeutender Komponisten. Die Decke war mit Fresken im Nazarenerstil geschmückt. Nach Kriegszerstörungen wurde der ehemalige Konzertsaal zum Innenhof umfunktioniert, der 2007 durch ein Glasdach teilweise wieder als Raum nutzbar gemacht wurde. Im Inneren des Gebäudes gibt es einen Innenhof, der durch ein Glasdach überdacht ist. Der ehemalige Konzertsaal wurde nach Kriegszerstörungen zum Dienstsitz des Innenministeriums umgebaut. Die Fassade wurde bis 1954 wiederhergestellt. Die Räume sind heute als Innenhof und mit einem Glasdach versehen erlebbar. Die Umgebung umfasst den Odeonsplatz und die Ludwigstraße, die als wichtiges Einkaufs- und Kulturzentrum der Maxvorstadt bekannt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Konzerthaus, Ballsaal
- Ort
- Maxvorstadt
- Erbaut
- 1828
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Architekt
- Josef Wiedemann
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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