📷 Bild: Wikimedia Commons
Mineralien-Museum Essen-Kupferdreh
Museum in Essen
Das Mineralien-Museum Essen-Kupferdreh liegt im Essener Stadtteil Kupferdreh und wurde 1984 als Kooperationsprojekt zwischen der Bürgerschaft Kupferdreh e. V. und dem Ruhrlandmuseum, heute Ruhr Museum, eröffnet. Es entstand aus der privaten Mineraliensammlung von Oswald Hänisch, die nach seiner Ablehnung der kirchlichen Ausstellung an die Bürgerschaft übergeben wurde. Das Museum ist in einem ehemaligen Schulgebäude untergebracht, das 1856 erbaut und später als Heimatarchiv und Vereinsraum genutzt wird. Das Museum bietet eine breite Palette an Ausstellungen, darunter die ursprüngliche Sammlung Hänisch und wechselnde Sonderausstellungen zu Themen wie „Magische Kraft edler Steine“ oder „Im Reich der Dunkelheit“. Seit 2007 ist es auch ein Zentrum für museumspädagogische Angebote, wie Führungen, Kindergeburtstage und Workshops. Die Neuausrichtung 2018 fokussiert auf Mineralogie, Geologie und Biomineralisation mit sieben Ausstellungsräumen und thematischen Schwerpunkten. Besucher können sich in der Ausstellung „Klang der Steine“ über die akustischen Eigenschaften von Mineralien informieren und nutzen diese für Musikproduktionen. Das Museum ist öffentlich zugänglich und bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen an, die sowohl für Familien als auch für interessierte Einzelpersonen attraktiv sind. Die Umgebung umfasst den Baldeneysee und die Zeche Zollverein, die als Teil der industriellen Geschichte des Ruhrgebiets bekannt sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Essen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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