📷 Bild: Wikimedia Commons
Haus Scheppen
Ehemaliger Lehnshof in Essen
Das Haus Scheppen ist ein ehemaliger adliger Lehnshof der Abtei Werden im Essener Stadtteil Fischlaken. Es stand am südlichen Ufer des Baldeneysees an der Mündung des Hesperbachs in die Ruhr. Die Anlage war im Mittelalter mit bis zu 23 Unterhöfen eines der größten Werdener Lehnsgüter. Heute ist es eine Teilruine, die von Wassergräben umgeben ist und seit 1985 als Baudenkmal und Bodendenkmal geschützt ist. Das Haus Scheppen hat eine rechteckige Grundrissform und besteht aus Resten der ehemals geschlossenen Vierflügelanlage. Dazu gehören der gastronomisch genutzte Nordostflügel, die Nordwestfront mit dem rundbogigen Hauptportal und die Reste der Ecktürme. Die erhaltene Bausubstanz stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Anlage wurde 1935 durch einen Wassergraben umgeben, was die historische Bausubstanz stark beeinträchtigte. Im Nordostflügel wird ein Segel- und Freizeitangebot der Sportjugend Essen betrieben. Die Wassergräben dienen als Bootsanleger, und die Schiffe der Weissen Flotte Baldeney haben eine Anlegestelle. In der Nähe befindet sich die Endstation der Hespertalbahn. Kanadagänsen sind oft in der Umgebung zu beobachten, und der nahegelegene Parkplatz wird saisonal als Motorrad-Treff genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Essen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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