Neustadt (Hessen)

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Neustadt (Hessen)

hessische Stadt im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Neustadt (Hessen) liegt im mittelhessischen Bergland im äußersten Osten des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Die Stadt ist Teil der Oberhessischen Schwelle und liegt am Fluss Wiera, was sie im Einzugsgebiet der Weser platziert. Sie grenzt im Norden an Gilserberg, im Osten an Schwalmstadt und Willingshausen, im Südosten an Antrifttal, im Süden an Kirtorf und im Westen an Stadtallendorf. Die Stadt besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Mengsberg, Momberg und Speckswinkel. Neustadt hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt wurde 1250 von den Grafen von Nidda gegründet und war bis 1294 ein mainzisches Amt. Im 15. Jahrhundert wurde sie von Hans von Dörnberg erworben, der das Schloss Dörnberg baute. 1802 kam die Stadt zur Landgrafschaft Hessen-Kassel, und 1974 wurden die Gemeinden Mengsberg, Momberg und Speckswinkel eingegliedert. Die Kernstadt prägt das Stadtbild mit der Altstadt und dem Junker-Hansen-Turm, dem größten Fachwerkrundbau der Welt. In der Umgebung liegen Ruinen wie die Burg Trugelrode und der „Kirchenstumpf“ von Volkershain. Die Stadt ist über die Bundesstraße 454 und die Bahn angeschlossen, und der Bahnhof Neustadt (Kr Marburg) ist der letzte Haltepunkt des Rhein-Main-Verkehrsverbunds.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kleinstadt, Stadt in Deutschland, Hansestadt
Ort
Landkreis Marburg-Biedenkopf
Seehöhe
243 m

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