📷 Bild: Wikimedia Commons
Hügelgräber im Grössinger Tanner
Denkmalgeschütztes Objekt in Tieschen (130332)
Die Hügelgräber im Grössinger Tanner liegen in der Gemeinde Tieschen, in der Katastralgemeinde Größing der Südoststeiermark. Sie entstanden im 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr. und sind denkmalgeschützt. Heute sind 51 Hügelgräber erkennbar, die zu einem ursprünglich größeren Gräberfeld gehörten. Die Grabhügel sind runde oder ovale Erdaufschüttungen mit meist runder Kuppe und wurden während der späten römischen Kaiserzeit angelegt. Die Anlage der Hügelgräber im Grössinger Tanner ist Teil eines breiteren Phänomens, das in ganz Europa von der Steinzeit bis in die Eisenzeit und das Mittelalter andauerte. In der Steiermark gibt es weitere solche Gräberfelder, wie die Hügelgräbergruppe Aichberg oder die Grabhügelgruppe im Blumental. Die Grabungen im Grössinger Tanner begannen 1951, nach inoffiziellen Vorarbeiten, und führten zu Funden wie Ascheschichten, verbrannte Knochen, Keramik und Steinsetzungen. Die Grabhügel sind im Landschaftsbild der Region gut sichtbar, obwohl sie durch Bewuchserosion und Umwelteinflüsse vermutlich verkleinert wurden. Sie sind mit Bäumen überwachsen und beeinflussen das Landschaftsbild heute nur noch geringfügig. Die Hügelgräber sind Teil der kulturellen Landschaft und spiegeln die Bestattungspraktiken der römischen Zeit wider.
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- Art
- Hügelgrab
- Ort
- Tieschen
- Adresse
- Grössinger Tanner
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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