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Les Plantiers
französische Gemeinde
Les Plantiers liegt im Bergland der Cevennen, 75 Kilometer nordwestlich von Nîmes und 38 Kilometer westlich von Alès. Der Ort gehört zum Arrondissement Le Vigan und ist Teil einer dünn besiedelten Gegend, die aus zehn kleinen Ortschaften und Weilern besteht. Der namensgebende Ort ist das Zentrum der Gemeinde und liegt im Tal, durch das mehrere Gebirgsbäche fließen. Der Ruisseau de Borgne verläuft durch das Tal und mündet in den Gardon de Saint-Jean. Die Nachbargemeinden umgeben Les Plantiers im Norden, Osten und Süden. Der Name Les Plantiers leitet sich vom okzitanischen Wort plantada ab, das „Plantage“ oder „Anpflanzung“ bedeutet. Die genaue Art der Kultivierung bleibt unklar, könnte sich jedoch auf Maulbeeren beziehen, die bereits früh kultiviert wurden. Die lokale Kirche Saint-Marcel, seit 1986 als Monument historique gelistet, wurde im 12. Jahrhundert errichtet und durch mehrere Bauphasen geprägt. Sie erlebte im 16. Jahrhundert eine Ausweitung und wurde während der Cevennenkriege 1702 zerstört. Nach Renovierungen im 19. Jahrhundert wurde sie 1794 geschlossen. Die Gemeinde erlebte im 18. und 19. Jahrhundert eine Blütezeit durch die Seidenraupenzucht, die zu Wohlstand und Bevölkerungswachstum führte. Spuren dieser Zeit sind in den Bauwerken und den Maulbeerbäumen zu erkennen. Im späten 19. Jahrhundert setzte eine Krise ein, die zu Abwanderung und einem Niedergang führte. Gleichzeitig veränderte sich die Größenverteilung innerhalb der Gemeinde, wodurch Les Plantiers 1874 den Namen der Gemeinde übernahm. 1953 wurde der Weiler Tourgueille an eine Nachbargemeinde abgetreten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Gard
- Seehöhe
- 1069 m
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