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Burg Breitenbach (Hausbreitenbach)
Burg in Thüringen, Deutschland
Die Burg Breitenbach (Hausbreitenbach) war eine Wasserburg im Werratal, gelegen am Unterlauf der Suhl nahe der Mündung in die Werra bei Berka/Werra. Sie stand im Wartburgkreis in Thüringen und war ein Verwaltungssitz sowie eine Befestigungsanlage. Das Dorf Breitenbach lag am Südrand des Tales und war bis vor dem Dreißigjährigen Krieg bedeutend. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert als Vogtei an den Landgraf Apitz übergeben und gehörte zum Territorium der Reichsabtei Hersfeld. Die Burg war ein zentraler Verwaltungsmittelpunkt und eine starke Befestigungsanlage. Sie wurde nach ihrer Zerstörung vollständig abgetragen, und der Bauschutt wurde in Wassergräben verfüllt. Das Amtshauses wurde 1722 noch als Schutthaufen in der Wiese bemerkt. Zu den Amtsinhabern zählten Personen wie von Herda, Eberwein von Rumrodt und von der Tann, die bis 1686 in der Region tätig waren. Die Anlage selbst ist heute kaum noch erkennbar, da keine detaillierten baulichen Beschreibungen vorliegen. Die Verortung gelang durch Untersuchungen bei einer Gasleitung, bei denen eine Außenmauer und ein Grabenabschnitt eingemessen wurden. Die Region nutzte den Bauschutt für Bauzwecke, was die Burg weitgehend verloren ließ. Die Umgebung umfasst das Dorf Breitenbach und das Tal der Suhl.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Berka/Werra
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