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Schloss Herda

abgerissenes Renaissanceschloss und Herrenhaus in Herda, jetzt ein Stadtteil von Werra-Suhl-Tal in Thüringen

Das Schloss Herda stand in der Gemeinde Herda, einem Stadtteil von Werra-Suhl-Tal im Wartburgkreis in Thüringen. Es lag am nördlichen Rand des Ortes, nahe der Kirche und an der Straße nach Gerstungen. Das Schloss war ein Renaissanceschloss und Herrenhaus des Gutshofes, das seit dem 16. Jahrhundert mit dem Vorwerk Kratzeroda verbunden war. Es war der Stammsitz der Herren von Herda, die als Burgmannen und Vögte von Klöstern bekannt waren. Das Schloss wurde 1678 im Renaissancestil erneuert und 1686 von Caspar Wilhelm von Herda besessen. Das Geschlecht von Herda hatte drei Linien und besaß Rechte an der Burgruine Brandenburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut enteignet und 1950 abgerissen, da es als Symbol des Feudalismus galt. Das Schloss war ein zentraler Ort für die Familie von Herda und stand im Amt Hausbreitenbach, dessen Verwaltungssitz die Burg Breitenbach war. Die Verbindung zum Nachbarort Lauchröden und die Rechte an der Burgruine Brandenburg spielten eine wichtige Rolle. Die Lage am Flussufer der Suhl und die Nähe zur Kirche prägten die Umgebung des Schlosses.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Werra-Suhl-Tal

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