📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais du Tau
erzbischöfliche Palast in Reims, Frankreich
Das Palais du Tau ist der erzbischöfliche Palast in Reims und steht auf dem Gelände einer ursprünglich gallo-romanischen Villa, die bis ins 6. oder 7. Jahrhundert zurückreicht. Die Bischofsresidenz wurde zwischen 1498 und 1509 im Stil der Spätgotik neu errichtet und später barockisiert. Der Name leitet sich vom Grundriss ab, der an den griechischen Buchstaben Tau erinnert. Der älteste erhaltene Teil ist die frühgotische Kapelle aus dem Jahr 1207. Die Könige von Frankreich verbrachten die Nacht vor ihrer Krönung in diesem Gebäude. Vor dem Festakt wurde der zukünftige König angekleidet, und das Bankett fand in der Salle du Tau statt. Das erste dokumentierte Bankett datiert aus dem Jahr 990, das letzte aus dem Jahr 1825. Im Palast wurde auch die Krönungskrone und ein Krönungsmantel ausgestellt, sowie das Reliquiar der Heiligen Ampulle. Der Palast beherbergt das Musée de l'Œuvre mit Skulpturen, Bildwirkerei und Reliquien der Kathedrale. Zu den Ausstellungsstücken gehört auch der Talisman Karls des Großen. Das Palais du Tau, die Kathedrale Notre-Dame und die Abtei Saint Rémi sind seit 1991 UNESCO-Welterbe.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Palast
- Ort
- Reims
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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