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Desești
Gemeinde in Rumänien
Desești liegt nördlich des Gutâi-Gebirges im Norden des Kreises Maramureș. Der Ort ist von der Nationalstraße DN18 durchzogen und liegt entlang des Flusses Mara. Im Süden der Gemeinde verläuft die Nationalstraße über den Gutâi-Pass. Die Gemeinde umfasst das Naturschutzgebiet Rezervația Creasta Cocoșului, das im Süden der Gemeinde liegt und eine Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten beherbergt. Desești wurde erstmals 1360 unter dem Namen Deszehaza in einem Dokument des ungarischen Königs Ludwig I. erwähnt. In diesem Dokument wurde das Besitzrecht der Dörfer im Mara-Tal bestätigt. Bis 1920 gehörte der Ort zu Ungarn, bis er durch den Vertrag von Trianon an Rumänien übertragen wurde. Die Gemeinde war Teil des Fürstentums Siebenbürgen und wurde im Zuge der territorialen Veränderungen Rumäniens zugeordnet. Die Holzkirche Cuvioasa Paraschiva, gebaut 1770, zählt seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie ist bekannt für die Qualität der Holzverarbeitung und gotische Einflüsse. Die Kirche beherbergt Gemälde im neubyzantinischen Stil und antikes Mobiliar. Das Naturschutzgebiet Creasta Cocoșului, das 50 Hektar groß ist, wurde 2000 als Schutzgebiet ausgewiesen und ist Teil des eingemeindeten Dorfes Mara.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Maramureș
- Adresse
- Strada Principala, nr.190
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