Schauburg

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Schauburg

ehemaliges Theater (1911-1943) in Hannover

Die Schauburg in Hannover wurde 1911 als privates Theatergebäude eröffnet und galt in den 1930er Jahren als eines der schönsten Theater Deutschlands. Das Gebäude stand im Stadtteil Südstadt, auf der Ostseite der Hildesheimer Straße, gegenüber der Akazienstraße, zwischen Adelheidstraße und Schläger-/Lutherstraße. Es wurde 1943 im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Schauburg war ein zentraler Treffpunkt für die hannoversche Theaterwelt. Die Anzahl der Vorstellungen stieg von 170 in den Spielplänen 1922/23 auf 375 in den von 1923/24. Unter der Leitung von Willy Grunwald und später Direktoren wie Rolf Roennecke, Georg Altmann und Alfons Pape wurde das Theater zu einem wichtigen Kulturzentrum. Claus Harms war hier in kleineren Rollen und als Dramaturg tätig. Die Schauburg bot Raum für vielfältige Theaterformen, von klassischem Schauspiel bis zu Operetten und experimentellen Inszenierungen. Nach der Zerstörung des Gebäudes zog das Theater in den Ballhof, wo der Betrieb bis 1944 fortgeführt wurde. Die Schauburg war ein Ort, an dem sich die Theaterkultur Hannovers entwickelte und sich durch bedeutende Schauspieler wie Theo Lingen und die Brüder Neutze prägte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Theatergebäude, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Hannover

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