📷 Bild: Wikimedia Commons
Deutsches Goldschmiedehaus
Museum in Deutschland
Das Deutsche Goldschmiedehaus in Hanau steht am Altstädter Markt und wurde 1538 als Rathaus errichtet. Es ist ein Fachwerkbau aus der Spätgotik und Frührenaissance, der bis 1945 als Rathaus diente. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es ab den 1950er Jahren als Museum für Edelmetallkunst rekonstruiert. Das Gebäude besitzt eine Gedenktafel und eine Hanauer Elle in der Fassade, sowie einen Sandstein-Brunnen aus der Renaissance. Das Museum wurde 1942 gegründet und war bis 1945 während des Zweiten Weltkrieges aktiv. In den Kriegszeiten zählte es bis zu 25.000 Besucher. Seit 1958 dient es als Ausstellungsraum für Schmuck und Geräte. Es verfügt über eine umfangreiche Sammlung mit Werken von Schmuckkünstlern wie Friedrich Becker, Rudolf Bott und Ebbe Weiss-Weingart. Die Ausstellungen umfassen sowohl historische als auch zeitgenössische Schmuckstücke und werden oft mit der Staatlichen Zeichenakademie Hanau kooperiert. Im Inneren des Gebäudes gibt es zwei große Ausstellungssäle, ein Foyer mit Glasfassaden zum Kirchplatz und einen Aufzugsturm mit Sandsteinfassade. Die Ausstellungen decken Themen wie Schmuckgattungen, historische Perioden und außereuropäische Traditionen ab. Das Museum ist ein bedeutendes Zentrum für Gold- und Silberschmiedekunst in Deutschland und zeigt regelmäßig Wechselausstellungen. Die Ausstellungen werden ergänzt durch ein vielfältiges Vermittlungsprogramm.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Rathaus
- Ort
- Hanau
- Erbaut
- 1942
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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