Stadtschloss Hanau

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Stadtschloss Hanau

Schloss in Deutschland

Das Stadtschloss Hanau war die Residenz der Grafen von Hanau und später eine Nebenresidenz der Kurfürsten von Hessen-Kassel. Es entstand aus einer mittelalterlichen Burganlage, die im 19. Jahrhundert bis auf wenige Reste abgetragen wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss schwer beschädigt und anschließend weitgehend abgerissen. Von der ehemaligen Residenz sind nur noch einige Nebengebäude erhalten. Die Lage des Schlosses lag im südlichen Bereich des heutigen Schlossgartens, nördlich der Stadthalle und auf dem Gelände, auf dem heute die Karl-Rehbein-Schule steht. Das Stadtschloss war von 1528 bis ins 18. Jahrhundert stetig umgebaut und erweitert. Graf Philipp II. von Hanau-Münzenberg begann 1528 mit der Neubefestigung nach einem System von Albrecht Dürer. Ab dem 16. Jahrhundert wurde die Burg zu einem Schloss erweitert, wobei Graf Philipp Ludwig II. besonders hervorstach. Im Barock entstanden weitere Flügel und Bauten, die das Ensemble unregelmäßig gestalteten. Die Stadthalle, ein Teil der Anlage, wurde 1928 zur Stadthalle umgebaut und bis 1945 als Lazarett genutzt. Vor Ort sind heute noch einige Gebäude erhalten, darunter der Fürstenbau, der Friedrichsbau und die Stadthalle. Die Stadthalle wurde 1950 wieder eröffnet und 2001–2003 erneuert. Der Schlossgarten, der 1766 angelegt wurde, umschließt den ehemaligen Schlossbereich. Die Reste der mittelalterlichen Burg sind nur noch in Form von Außenmauern erkennbar. Die Anlage war bis ins 18. Jahrhundert ein zentraler Teil der Stadt, bis sie schließlich abgerissen wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Hanau
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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