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Reitwein
Gemeinde in Deutschland
Reitwein ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg. Sie liegt am Südrand des Oderbruches und bildet die östliche Grenze zur Polen. Der Ort ist Teil des Amtes Lebus und liegt am nördlichen Ende des Reitweiner Sporns, einer langgezogenen Hügelkette. Der Boden ist lehmig, und das Gebiet ist von Tälern durchzogen, was zu unterschiedlicher Vegetation führt. Wanderwege wie die Frankfurter Straße durchziehen den Sporn, und die Gemeinde grenzt an Podelzig, Alt Tucheband und Lebus. Reitwein hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Der Ort war ursprünglich ein Fischerdorf und wurde 1316 als Ruthewyn erstmals urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde das Gut Reitwein von Joachim Erdmann von Burgsdorff erworben, und das Schloss wurde zwischen 1697 und 1700 gebaut. Bekannt ist der Ort auch durch die Schlacht um die Seelower Höhen im Zweiten Weltkrieg, bei der Laufgräben und Erdbunker erhalten blieben. Die Gemeinde war nach 1945 Teil der DDR und wurde 1993 in Brandenburg eingegliedert. In Reitwein gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die slawische Burgwallanlage aus dem 7. Jahrhundert und die neugotische Dorfkirche, die 1857 erbaut wurde. Gedenksteine erinnern an Hochwasserereignisse 1947 und 1997. Die Gemeinde veranstaltet jährlich den Reitweiner Heiratsmarkt und Sommerkonzerte in der Kirchenruine. Zudem gibt es eine Freiwillige Feuerwehr und einen Kindergarten. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die L 331 und den Busverkehr.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Märkisch-Oderland
- Seehöhe
- 13 m
In der Nähe
- Reitweiner Wallberge1.1 km
- Rathstocker Heimatstube3.9 km
- Wieża strażnicza obserwacyjna na granicy państwowej w Górzycy3.6 km
- Podelzig5.0 km
- Wiesenmuseum in Owczary4.8 km
- Fort Gorgast7.2 km
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