📷 Bild: Wikimedia Commons
Fort Gorgast
Außenfort der ehemaligen Festung Küstrin, Deutschland
Das Fort Gorgast liegt im Dorf Gorgast an der Bundesstraße 1 zwischen Seelow und Küstrin-Kietz. Es ist ein Außenfort der ehemaligen Festung Küstrin und wurde zwischen 1883 und 1889 erbaut. Das Fort wurde auf Ackerland aus Sichtziegeln errichtet und umgeben von einem Wassergraben. Es war für eine Besatzung von bis zu 310 Mann ausgelegt und besteht aus eingeschossigen Bauten wie Blockhaus, Torhaus und Kaserne. Das Fort war Teil eines Verteidigungsringes um Küstrin und sollte das westliche Ufer der Oder kontrollieren. Nach seiner Fertigstellung war es aufgrund der Waffentechnik und Militärstrategien militärisch überholt, diente aber weiterhin als Depot und Kaserne. Es überstand die Schleifung der Festung Küstrin nach dem Ersten Weltkrieg und wurde im Zweiten Weltkrieg von der Roten Armee besetzt. Nach dem Krieg wurde es der NVA überlassen und später der Gemeinde Gorgast übergeben. Im Fort Gorgast gibt es Wohn- und Arbeitsräume mit Ofenheizung sowie ein funktionsfähiges artesisches Brunnen System. Die Anlage wird heute als Denkmal geschützt und kann ganzjährig besichtigt werden. Im August findet zudem das kostenlose Musikfestival Oderbruch Open-Air statt. Die Umgebung umfasst das Dorf Gorgast und die Oder.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Küstriner Vorland
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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