📷 Bild: Wikimedia Commons
Krasiński-Palais (Ursynów)
Palast in Polen
Das Krasiński-Palais in Ursynów ist ein kleiner Palast im Neo-Renaissance-Stil, der sich direkt am Abhang der Weichselböschung befindet. Es war ursprünglich ein Landgut, das im 18. Jahrhundert von Józef de Maisonneuve erworben und später von verschiedenen Adelsgeschlechtern übernommen wurde. Das Gebäude wurde 1785–1786 von den Potockis umgebaut und erhielt eine klassizistische Form. 1858–1860 baute Eliza Krasińska unter der Leitung von Zygmunt Rozpędowski ein neues Palais, das bis heute erhalten bleibt. Das Palais war bis in die 1950er Jahre ein Bildungsort und diente als Sitz der Landwirtschaftlichen Universität Warschaus. Die Gebäudekomplexe umfassten Studentenwohnheime, Unterrichtsräume, Kantinen und eine große Aula, die von Malerinnen gestaltet wurde. Die Architektur des Palais ist symmetrisch und regelmäßig, mit einer Guss-eisen-Konstruktion und dekorativen Elementen wie Büsten und Skulpturen. Die Terrassen und Treppen an der Weichselböschung sind heute verfallen, während der Park unterhalb der Böschung von einem verwilderten Wald überwuchert ist. Der Palast ist heute renoviert und dient als Sitz des Rektors der Landwirtschaftlichen Universität Warschaus. Die Böschung zum Urstromtal wurde in den Park integriert und mit Terrassen und Treppen ausgestaltet. Die historischen Parkstrukturen sind nicht mehr erkennbar, und der Park unterhalb der Böschung ist heute von einem verwilderten Wald bedeckt. Die Fassade des Palais ist mit Skulpturen und dekorativen Elementen versehen, die die Geschichte des Gebäudes widerspiegeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal
- Ort
- Ursynów
- Adresse
- ul. Nowoursynowska 166, 02-787 Warszawa
- Erbaut
- 1776
- Baustil
- Klassizismus
- Architekt
- Chrystian Piotr Aigner
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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