Fort VIII der Festung Warschau

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Fort VIII der Festung Warschau

Die Reste des Fort VIII der Warschauer Festung liegen im Stadtteil Ursynów am Rande einer Anhöhe. Sie befinden sich zwischen dem Weichseltal und der Niederung des Służewiecki-Baches. Die Anlage umfasste ursprünglich 26 Hektar und war nach Süden ausgerichtet. Sie ist von den Hauptverkehrsstraßen Rosoła und Dolina Służewiecka umgeben und grenzt an das Gelände der Warschauer Naturwissenschaftlichen Universität. Das Fort war Teil der Warschauer Verteidigungsanlagen und wurde nach Plänen von General Edward Todtleben ab 1883 errichtet. Es war die südlichste Verteidigungsstellung der Stadt und hatte eine fünfeckige Form. Die Modernisierungen bis 1909 führten zu Verstärkungen und neuen Unterkünften. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Fort von deutschen Truppen besetzt und nach dem Krieg von der polnischen Armee genutzt. Heute sind Ruinen der Kaponnieren, die Kaserne und unterirdische Kühlräume erhalten. Die Anlage ist Teil einer zukünftigen Wohnsiedlung. Der Graben wird wieder freigelegt, und die Gebäude sollen neun Stockwerke hoch sein. Im Bereich des Forts entstanden Schrebergartensiedlungen und eine Spassbad-Anlage, die 2005 begonnen und 2006 eingestellt wurde. Die Strukturen sollen in der neuen Bebauung integriert werden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Baudenkmal, Fort
Ort
Ursynów
Adresse
Nowoursynowska
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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