📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Brunnthal
Schloss in Österreich
Schloss Brunnthal war ein adeliger Sitz in der Gemeinde St. Veit im Innkreis, Bezirk Braunau. Der Ort wird erstmals 771 als Marlupp erwähnt, was auf die Grenze (March) hinweist. Der Ansitz selbst ist historisch nur spärlich belegt. Der Name Isingrimesheim, der später zu St. Veit wurde, stammt aus dem Jahr 1055. Der Besitz wurde im 11. Jahrhundert dem Erzbistum Salzburg zugeschlagen, nachdem Pfalzgraf Aribo wegen Majestätsbeleidigung bestraft wurde. Der Ansitz war bis 1526 im Besitz der Prunntaler, nach denen der Ort und das Schloss benannt wurden. Danach folgten die Wimhuber und ab 1574 die Herren von Hackledt, die bis ins 19. Jahrhundert den Besitz hatten. Viele Familienmitglieder sind in der Kirche von St. Veit begraben, wo Grabsteine ihre Erinnerung bewahren. Der Ansitz wurde 1721 nicht mehr bewohnt und an Bauern verpfändet. Die Gebäude sind heute vollständig abgegangen. Die Ruine von Schloss Brunnthal steht am heutigen Bauernhof in St. Veit Nr. 2. Die Geschichte des Ortes und des Schlosses ist eng mit der regionalen Geschichte verbunden. Die Besitzverhältnisse wurden durch verschiedene Adelsfamilien geprägt, die bis ins 19. Jahrhundert den Besitz behielten. Die Kirche von St. Veit beinhaltet Grabsteine, die die Familie von Hackledt und andere Adelsfamilien aus der Region erinnern.
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- Art
- Schloss
- Ort
- St. Veit im Innkreis
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