📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Wimhub
ehemaliges Schloss in St. Veit im Innkreis, Oberösterreich, Österreich
Das Schloss Wimhub lag im Ortsteil Wimhub der Gemeinde St. Veit im Innkreis im Bezirk Braunau. Es war ein einstöckiges Bauernhaus mit landwirtschaftlichen Nebengebäuden, das im 18. Jahrhundert als einfacher Sitz der Familie Hackledt diente. Die Familie besaß das Anwesen bis ins 19. Jahrhundert, bis es schließlich durch Versteigerung und Erbteilung an Bauern überging. Das Schloss war bis 1804 in Familienbesitz, bis es 1819 an den Rentmeister Joseph Lentner und 1842 an den Freiherrn von Wenningen überging. Unter diesem verfiel es schließlich zu einem Bauernhof. Die Familie von Hackledt hatte ihren Sitz hier bis 1747, und ihre Nachkommen lebten weiterhin in der Region. In der Kirche von St. Veit sind einige Familienmitglieder begraben, die den Schwerpunkt ihres Lebens in Wimhub hatten. Heute ist das Schloss vollständig verschwunden, nur die neuerbaute Kapelle zu Ehren des Hl. Nepomuk erinnert an die historische Stätte. Der ursprüngliche Bau war in Holzbauweise errichtet und ohne wehrhaften Charakter. Die Familie Hackledt besaß das Schloss bis ins 19. Jahrhundert, wobei die Besitzerin Konstantia von Klingensberg bis 1804 die letzte bekannte Eigentümerin war.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Ansitz, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- St. Veit im Innkreis
- Adresse
- Wimhub 2
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