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Burg Bornstedt
Burg in Sachsen-Anhalt, Deutschland
Die Burg Bornstedt, auch Schweinsburg genannt, ist eine Ruine einer Höhenburg im Hornburger Sattel. Sie liegt östlich der Gemeinde Bornstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Die Anlage war im 8. Jahrhundert bereits als „Brunstediburg“ belegt und wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Bornstete bewohnt. Kaiser Heinrich V. stationierte 1115 Truppen in der Burg. Die Anlage verfiel ab 1615 und wurde von den Grafen von Mansfeld bis 1780 besessen. Die Burg war 350 Meter lang und 200 Meter breit. Von der Anlage sind der 30 Meter hohe Bergfried, das Eingangstor und Reste der Ringmauern sowie des Ringgrabens erhalten. Die Burgfläche war einst die größte der Region. Der Name „Schweinsburg“ stammt aus einer Sage, in der die Bewohner durch das tägliche Schreien von Schweinen die Belagerung abbrachen. Auf dem Burghof finden heute Feste statt, und eine Burgschänke ist für Feierlichkeiten vorhanden. Die Anlage bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil der historischen Landschaft im Harz. Die Umgebung umfasst den Hornburger Sattel und die Region um Mansfeld. Die Burg ist ein Teil der Burgenlandschaft zwischen Saale und Harz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Bornstedt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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