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Kloster Sittichenbach
ehemaliges Kloster in Lutherstadt Eisleben, Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt
Das Kloster Sittichenbach war eine Zisterzienserabtei im heutigen Ortsteil Sittichenbach der Lutherstadt Eisleben. Es lag im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt und wurde 1141 von Mönchen aus Walkenried gegründet. Das Kloster gehörte zur Filiation der Primarabtei Morimond und spielte eine wichtige Rolle im Kirchenleben der Region. Es war bis 1540 bestehend und wurde 1612 zum Amtssitz der Grafen von Mansfeld. Das Kloster war bis ins 15. Jahrhundert aktiv und betreute andere Klöster wie Lehnin, Buch bei Leisnig und Grünhain. Es gab einen engen wirtschaftlichen Austausch mit dem Klosterhof in Zwickau. Zudem war es in Streit mit der Halberstädter Domkirche, da beide Parteien Reliquien aus dem Vierten Kreuzzug beanspruchten. 1362 wurde das Kloster in einer Fehde stark beschädigt, und 1540 wurde es säkularisiert. Heute sind nur wenige Reste des Klosters erhalten, darunter eine Kapelle, das Schäferwohnhaus, ein Mönchstollen und Klosterteiche. Die Lage der ursprünglichen Klosterkirche ist durch Grabungen bekannt, wobei nur Kapitelle und Teile der Ostwand des Klausurflügels übriggeblieben sind. Die Anlage ist Teil der heutigen Landschaft und wird durch die Umgebung der Lutherstadt Eisleben beeinflusst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- religiöse Gemeinschaft, Kloster
- Ort
- Eisleben
- Erbaut
- 1101
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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