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Hörgertshausen
Gemeinde in Deutschland
Hörgertshausen liegt im Norden des Landkreises Freising, südlich der Hallertau und zwischen Moosburg und Mainburg. Die Gemeinde ist Teil des tertiären Hügellands und umfasst 39 Gemeindeteile. Der höchste Punkt ist der Weiler Holzhaus mit 522 m ü. NHN. Die Landschaft ist geprägt von Hügeln und Wäldern, die den Ort umgeben. Hörgertshausen wurde erstmals 899 urkundlich erwähnt als Herigolteshusa. Der Name geht auf die Häuser des Herigolt zurück, vermutlich einen Vorfahren des Erzbischofs Arn von Salzburg. Im Mittelalter war der Ort Teil der Besitzungen des Klosters Rott und später von Adelsgeschlechtern wie den Seiboldsdorfern. 1550 wurde das Schloss Hörgertshausen gebaut, das 1661 durch ein Feuer zerstört und wieder aufgebaut wurde. 1818 wurde die Gemeinde gegründet und 1852 das Schloss abgerissen. Die Gemeinde ist bekannt für ihre kulturellen Traditionen und Sehenswürdigkeiten. Das Heimatmuseum zeigt Ausstellungen zur bäuerlichen Lebensweise. Der Schützen-Spielmannszug Hörgertshausen ist überregional bekannt und spielt bei der Münchener Oktoberfest-Tradition mit. In Margarethenried gibt es zahlreiche Musikgruppen und Gesangsvereine. Die Pfarrkirchen und Kapellen sowie die Wallfahrtskirche St. Alban sind wichtige religiöse Stätten. Die Gemeinde zählt zu den wichtigsten Hopfenanbaugebieten der Hallertau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Freising
- Seehöhe
- 453 m
In der Nähe
- Bodendenkmal in Hörgertshausen, #D-1-7437-021351 m
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