Mauern

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Mauern

Gemeinde im Landkreis Freising, Oberbayern

Mauern liegt im Nordosten des Landkreises Freising, im oberbayerischen Seitental der Amper. Der Ort ist eingebettet in das Tertiäre Hügelland und grenzt an Moosburg und Nandlstadt. Er wird auch als „Tor zur Hallertau“ bezeichnet und liegt am Hörgertshausener und Mauerner Bach. Die Gemeinde umfasst 32 Gemeindeteile und ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Mauern. Die erste urkundliche Erwähnung von Mauern stammt aus dem Jahr 899. Archäologische Funde zeigen, dass der Ort bereits vor etwa 7500 Jahren besiedelt wurde und eine lückenlose Siedlungsgeschichte bis in die Neuzeit aufweist. Wichtige Funde umfassen ein 6000 Jahre altes Hundeskelett, die Überreste einer römischen Villa Rustica und das Grab eines bajuwarischen Kriegers. Die Bandkeramik und die Stichbandkeramik prägten die frühe Besiedlung, wobei die Funde in Alpersdorf, Pfarracker und Wollersdorfer Feld besonders bedeutsam sind. Mauern ist bekannt für seine archäologischen Funde und historische Bauten. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, das Hofmark-Schloss Mauern, das als Rathaus genutzt wird, sowie die Mariensäule als erstes Kriegerdenkmal Bayerns. Die Gemeinde verfügt über einen historischen Wanderweg, der an Bodendenkmäler und historische Ereignisse erinnert. Zudem gibt es eine Vielzahl von Vereinen, die sich in der Dorfgemeinschaft engagieren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Freising
Seehöhe
435 m
Quellen:Mauern (CC0-1.0)

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