Burgstall Weißenburg
ehemalige Burg in Baden-Württemberg
Der Burgstall Weißenburg liegt auf einem 380 m ü. NN hohen Bergvorsprung über der Neuen Weinsteige im Weißenburgpark, rund 1400 Meter südlich der Stadtmitte Stuttgarts. Er war ein Höhenburgstandort, der im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Burg wurde vermutlich um 1250 errichtet und stand im Besitz der Grafen von Württemberg oder der Markgrafen von Baden. Sie diente als Verteidigungspunkt für den südlichen Zugang zur Stadt. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert mehrfach in Kriegen zerstört, etwa 1287 und 1311–1312. Sie blieb bis ins 17. Jahrhundert erhalten, wobei 1659 die Anlage als „abgangene Burgstall“ bezeichnet wurde. 1844 wurde die Fellgersburg auf dem Burggelände gebaut, und 1927 wurde die Villa Weißenburg als Wohnhaus errichtet. Die Anlage wurde 1959–1960 umgestaltet und mit einer Aussichtsplatte ausgestattet. Von der Burganlage sind kaum Mauerreste erhalten, lediglich Halsgräben und ein Burggraben. Der Burghügel misst etwa 35 mal 15 Meter. Von der Villa Weißenburg sind ein Teehaus und ein Marmorsaal erhalten, die 1989 restauriert wurden. Die Sage spricht von glänzenden Weißen Türmen und Fußangeln zur Verwehrung von Schmugglern. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Weinsteige und den Weißenburgpark.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Stuttgart
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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