📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Hněvín
Burg in Tschechien
Die Burg Hněvín, deutsch Landeswarte, steht auf dem Kegelberg Zámecký vrch (399 m) nahe Most in Tschechien. Sie war ursprünglich eine mittelalterliche Burg aus dem 12. Jahrhundert, die vom Geschlecht der Hrabischitzer erbaut wurde. Die Burg war strategisch günstig gelegen, hatte ausreichend Wasser und wurde stets gut befestigt. Sie war mehrfach belagert, aber nie erobert. Die Burg war im 13. Jahrhundert verpfändet und wechselte mehrfach Besitzer. 1459 gelangte sie in den Besitz von Georg von Podiebrad, 1480 an Benesch von Weitmühl. Im 16. Jahrhundert wurde sie von Rudolf II. an die Stadt verkauft. 1646 wurde sie von den Schweden eingenommen, bis sie 1651 durch einen Vertrag abgebrochen und dem Verfall überlassen wurde. Im 19. Jahrhundert wurde eine Replikatburg mit Gaststätte errichtet. Vom Gipfel der Burg bietet sich ein Rundumblick auf Most, das Erzgebirge, das Böhmische Mittelgebirge und das Nordböhmische Becken. Die Burgreplik beherbergt ein Hotel, eine Sternwarte und eine Freilichtbühne. In den Räumen des Restaurants sind restaurierte Reste der ursprünglichen Burg zu sehen, darunter Kanonenbastionen im romanischen Stil. Die letzten Rekonstruktionsarbeiten fanden 2001 statt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Wallburg, Nachbildung, Aussichtsturm
- Erbaut
- 1900
- Baustil
- romantische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
- Website
- https://hradhnevin.cz/en/
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