📷 Bild: Wikimedia Commons
Magdalenerinnenkloster Brüx (Most)
Kloster in Tschechien
Das Magdalenerinnenkloster Brüx (Most) war ein Kloster der Magdaleniten in der Stadt Most, heute Teil der Gemeinde Most. Es existierte in zwei Phasen: 1281–1442 und erneut ab dem 15. Jahrhundert bis 1782, als es Kaiser Joseph II. auflöste. Der erste Klosterstandort lag am Fuße des Berges Hněvína, nahe den Stadtbefestigungen. Nach Zerstörungen durch die Husiten und einen grossen Brand 1515 wurde es mehrfach wiederaufgebaut. Das Kloster war Teil der katholischen Gemeinde Most und spielte eine Rolle im kulturellen und religiösen Leben. Es besaß eine Kapelle, die 1515 konsekriert wurde, und eine milostliche Madonna, die später in den Däkanschen Kirche Most verlegt wurde. Die Klösterin Katharina von Vlčkow und ihre Familie trugen nach dem Brand 1515 zur Wiederherstellung bei. Die Klöster wurden im 18. Jahrhundert barock umgebaut und verloren nach der Auflösung 1782 ihren Einfluss. Heute sind die Gebäude des Klosters in Most fast vollständig abgerissen. Die letzte Zerstörung erfolgte 1966. Dennoch erinnert die „Zahražanská madona“ an das Kloster. Die Geschichte des Klosters ist Teil der katholischen und kulturellen Geschichte Mosts. Die Klösterin Katharina von Vlčkow und die Wiederherstellung nach dem Brand 1515 sind wichtige Ereignisse.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, ehemalige Entität
- Ort
- Most
- Erbaut
- 1281
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