Burghalde

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SchwabenBezirk Schwaben

Burghalde

Hügel in Kempten (Allgäu)

Die Burghalde ist eine Erhebung im Stadtzentrum von Kempten, auf der sich die Ruinen der Veste befinden. Sie liegt westlich der Iller und hat eine trapezförmige Form. Die Burghalde war bereits in der Spätantike besiedelt und wurde im Mittelalter zur Burg des Kemptener Stadtherrn. 1379 kam der Hügel durch Kauf an die Reichsstadt Kempten, die ihn 1488 in die Stadtbefestigung einbezog. Die Befestigung wurde 1705 geschleift, und ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Hügel zu einem Bürgerpark und Veranstaltungsort ausgebaut. Die Burghalde ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet mit historischem Gemäuer in der Altstadt. Von dort aus bieten sich Blicke in die Alpen, zur Fürstäbtlichen Residenz, zur Basilika St. Lorenz, über die Altstadt und zum Lindenberg mit dem gallo-römischen Tempelbezirk. Auf der Burghalde gibt es eine Freilichtbühne, die 1950 errichtet wurde, sowie ein Wärterhaus aus dem 19. Jahrhundert. Zudem sind Reste der mittelalterlichen und spätrömischen Befestigungen sowie eine Freilichtbühne vorhanden. Das Gelände steht unter Denkmalschutz.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Park, Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Kempten
Adresse
Burghalde 1, 87435 Kempten (Allgäu)
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Burghalde (CC0-1.0)

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